Sturmflutschutz Warnemünde Alter Strom Süd

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Visualisierung der Maßnahme Sturmflutschutz Warnemünde Alter Strom Süd

Visualisierung der Maßnahme Sturmflutschutz Warnemünde Alter Strom Süd

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Baulicher Zustand Sturmflutschutzwand Warnemünde Alter Strom Süd 2017Details anzeigen
Baulicher Zustand Sturmflutschutzwand Warnemünde Alter Strom Süd 2017

Baulicher Zustand Sturm­flut­schutz­wand Warne­mün­de Alter Strom Süd 2017

Baulicher Zustand Sturm­flut­schutz­wand Warne­mün­de Alter Strom Süd 2017

Die exponierte Lage und die niedrigen Geländehöhen in Warnemünde erfordern Schutzmaßnahmen gegen die Ostseesturmfluten. Neben der gut gesicherten Außenküste sind auch entlang der Unterwarnow verschiedene Sturmflutschutzmaßnahmen umzusetzen. Eine dieser Maßnahmen ist die vollständige Erneuerung der Sturmflutschutzmauer am Alten Strom Süd. Das vorhandene Bauwerk wurde 1972 in Dienst gestellt und ist für heutige und zukünftige Verhältnisse nicht ausreichend bemessen.

Errichtet wird am südlichen Alten Strom eine Ufermauer aus Stahlspundwänden, verbunden mit einer Kaitragplatte aus Stahlbeton. In dieses Basisbauwerk werden in modularer Bauweise Betonelemente für den Sturmflutschutz integriert. Diese modulare Bauweise ermöglicht es zum einen, die erforderliche Sturmflutsicherheit für die nächsten Jahrzehnte ohne nachteilige Folgen für das Stadtbild zu gewährleisten und zum anderen flexibel auf den infolge des Klimawandels prognostizierten Meeresspiegelanstieg reagieren zu können.

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Visualisierung der Maßnahmen Sturmflutschutz Warnemünde Alter Strom Süd

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In ihrer ersten Ausbaustufe wird die Sturmflutschutzwand ganze fünf Zentimeter höher sein als die Vorgängerkonstruktion. Die Oberkante des Bauwerks liegt dann bei 2,75 Meter über Normalhöhennull (NHN). Sie hält Wasserständen bis 2,50 Meter NHN stand. Laut aktuellen Annahmen über den Meeresspiegelanstieg von 50 Zentimetern in 100 Jahren ist um das Jahr 2060 eine Aufstockung der Sturmflutschutzwand notwendig.

In einer zweiten Ausbaustufe könnte die Ufermauer dann auf 2,95 Meter erhöht werden und so Sturmflutereignissen mit Wasserständen bis 2,70 Meter NHN standhalten.

Wie die notwendige Erhöhung der Wand technisch realisiert wird, können die nachfolgenden Generationen für sich entscheiden. Mit der modularen Bauweise wird ein Höchstmaß an Flexibilität gewahrt.

Der Entwurf für diese Bauweise stammt vom Berliner Ingenieurbüro hpl, die Ausführungsplanung und alle folgenden Ingenieurleistungen wurden bzw. werden vom Rostocker Ingenieurbüro INROS LACKNER erbracht.

Bund und Land investieren bei diesem Projekt rund 8,5 Millionen Euro aus dem nationalen Förderfonds „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) in den Ausbau des Sturmflutschutzsystems für Warnemünde.

Mit der Bauausführung ist die Firma Claus Wieben Bauunternehmung GmbH & Co. KG beauftragt, die Fertigstellung der Maßnahme ist im Sommer 2019 geplant.

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