Küstenschutz durch Sandaufspülungen in Mecklenburg-Vorpommern

Gefährdung

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Küstenschutz durch Sandaufspülungen

Küstenschutz durch Sandaufspülungen

Küstenschutz durch Sandaufspülungen

Küstenschutzdünen sind mit über 100 Kilometer das längste und somit zentrale Element des Küstenschutzes an der Außenküste von Mecklenburg-Vorpommern. Zusammen mit dem seegangsdämpfenden Strand- und Schorrebereich bilden Dünen ein schützendes Sandpolster gegen Überflutungen und Landverluste. Sturmfluten und Küstenrückgang zehren dieses Polster jedoch permanent auf. Da die Verluste nur zu einem geringen Teil auf natürlichem Weg durch Material aus Steiluferabbrüchen kompensiert werden, müssen die Sedimentdefizite durch die künstliche Zufuhr von Sand ausgeglichen werden.

Dies erfolgt heute fast ausschließlich durch das Aufspülen marin gewonnener Sande. Im Durchschnitt werden in Mecklenburg-Vorpommern jährlich rund 500.000 m³ Sand benötigt, um Düne, Strand und Schorre wieder auf ein für den Küstenschutz erforderliches Maß zu bringen. Seit 1990 wurden insgesamt rund 17 Millionen m³ Sand in den Bereich von Düne, Strand und Schorre eingebracht.

Publikationen und Dokumente

Faltblatt "Küstenschutz durch Sandaufspülungen"

EMAS

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