Ölwehrgerätehalle in Heiligendamm
Die Ostsee ist ein sehr sensibles Randmeer des Atlantischen Ozeans. Obwohl sie nur 0,1 % der Erdoberfläche bedeckt wird über die Ostsee ca. 7 % des Welthandels abgewickelt.
Neben dem Rohöl und Mineralölprodukten wird alles verschifft, was die hoch industrialisierten Anrainerstaaten benötigen.
Im Rahmen der Helsinki-Konvention haben sich die Anrainerstaaten verpflichtet maritime Notfall-Vorsorge zu betreiben.
Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg Dienststelle Rostock ist seeseitig zwischen dem Bug und der Ortslage Graal-Müritz für die Bekämpfung von Meeresverschmutzungen zuständig.
Für Bekämpfungsmaßnahmen sind in Rostock die Spezialschiffe „Vilm“, „Bottsand“, „Äsche“ sowie ein Notfallschlepper stationiert.
Für die Vorhaltung von Geräten zur landseitigen Gefahrenabwehr wurde im Februar 2004 in Heiligendamm eine neue Ölwehrgerätehalle in Betrieb genommen.
Sie wird vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg Dienststelle Rostock verwaltet und vom Technischen Hilfswerk genutzt. In Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk und den Gemeinden, hier u.a. die Freiwilligen Feuerwehren, wird der Einsatz der Spezialgeräte regelmäßig trainiert.





