Landwirtschaft

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Extensive Rinderhaltung, südliches Vorpommern-Rügen

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Extensive Rinderhaltung, südliches Vorpommern-Rügen

Die rund 400.000 ha umfassende Landwirtschaftliche Nutzfläche mit einem Anteil von 23% Dauergrünland wird durch ein weites Spektrum innerhalb der Landschaftszone des Ostseeküstenlandes unter Einbeziehung der beiden Insellagen Rügen und Usedom, der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst sowie dem sehr großen Flächenanteil des Vorpommerschen Flachlandes geprägt.

Nicht nur die äußeren Küstengewässer wirken sich prägend auf die landwirtschaftlichen Prozesse und das Landschaftsbild aus, sondern auch die inneren Küstengewässer mit Bodden, Haffs und brackwasserbeeinflussten Flussmündungen. Der Flächenanteil von ca. 17% (1.145 km²) Mooren hat eine hohe ökologische Bedeutung für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Zur Agrarlandschaft des Amtsbereiches gehören verhältnismäßig wenige Seen (nur drei davon sind größer als 500 ha), jedoch viele Sölle.

Ein Anteil von 35 großflächigen Waldgebieten prägt darüber hinaus das Landschaftsbild. Die Landbewirtschaftung bettet sich ein in eine Region mit zwei Nationalparken, einem Biosphärenreservat und zwei Naturparken. 23.650 ha werden als Naturschutz- und 162.040 ha als Landschaftsschutzgebiete geschützt. Die Landwirtschaft passt sich diesen natürlichen Gegebenheiten und den Umweltbelangen mit umfassenden Schutzzielen durch einen Anteil von ca. 11 % ökologischer Bewirtschaftung an.

Weiterführende Informationen

Informationsveranstaltung 2017

Start der digitalen Antragstellung 2017

Landwirtschaftsminister: Agraranträge für das Antragsverfahren 2017 stehen ab Montag den 10.04. digital zur Verfügung und sind bis spätestens 15. Mai 2017 einreichen

Auch in 2017 erhalten die Antragsteller ihre Unterlagen im Rahmen der Agrarförderung auf Grund des georeferenzierten Antragsverfahrens ausschließlich in digitaler Form zum Herunterladen (Antragssoftware und betriebsbezogene Daten).

Die Luftbilder (DVD) wurden den aus der Antragstellung 2016 bekannten landwirtschaftlichen Unternehmen Ende der 12. Kalenderwoche übersandt.

Die benötigte Antragssoftware steht den Landwirten für MV ab dem 10.04.2017 unter „agrarantrag-mv.de“ zum Herunterladen zur Verfügung. Gleichzeitig können wie im Vorjahr die betriebsbezogenen Antragsdaten vom zentralen Server hinzu geladen werden.

Mit der Nutzung der digitalen Antragstellung kann der Agrarantrag dann per Datenträger oder online wieder eingereicht werden. Maßgeblich als Einreichungsdatum ist der Eingang des unterschriebenen Datenträgerbegleitscheins.

46 Landwirte hatten im vergangenen Jahr ihre Anträge auf EU-Direktzahlungen bzw. Mittel für die 2. Säule verspätet eingereicht und somit unnötige Kürzungen in Kauf genommen. 3 Antragsteller hatten diese sogar außerhalb des vorgegebenen Zeitraums und somit verfristet eingereicht.

Deshalb weist Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus noch einmal ausdrücklich auf eine sorgfältige und rechtzeitige Einreichung der digitalen Antragsunterlagen in 2017 hin, um somit unnötige finanzielle Einbußen für die Unternehmen zu vermeiden. Letzter Termin ist der 15. Mai 2017. Danach können Anträge nur noch bis 09. Juni 2017 unter Beachtung entsprechender Kürzungen der Beihilfen eingereicht werden. Anträge die danach eingehen, gelten als verfristet und sind somit abzulehnen.

Auch in 2017 wird es das s.g. PreCheck-Verfahren geben, in denen Antragsteller nach Abgabe und Vorlage aller Anträge ihre Unterlagen auf vorhandene Flächenüberschneidungen mit den Nachbarn prüfen können. Die korrigierten Daten sind dann bis zum 19. Juni 2017 digital wiederum, einzureichen.