Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie

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Bearbeitungsgebiete im StALU Vorpommern

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Bearbeitungsgebiete im StALU Vorpommern

Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union haben am 23.10.2000 die "Richtlinie 2000/60/EG zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik" verabschiedet. Mit der Veröffentlichung im EU - Amtsblatt am 22.12.2000 ist diese Richtlinie, kurz Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) genannt, in Kraft getreten.

Durch die Wasserrahmenrichtlinie wird die Wasser- und Gewässerschutzpolitik in Europa neu ausgerichtet. Nach dieser Richtlinie sollen die Gewässer in der Europäischen Union bis zum Jahr 2015 einen "guten Zustand" erreichen. Dieser Zustand ist dadurch charakterisiert, dass er vom natürlichen Zustand nur unwesentlich abweicht.

Umfangreiche Informationen zum Stand der Umsetzung der WRRL im Land Mecklenburg-Vorpommern finden Sie unter www.wrrl-mv.de. Die Internetplattform "WasserBLIcK" (Bundes-Länder-Informations- und Kommunikationsplattform; www.wasserblick.net) unterrichtet Sie über die Umsetzung der WRRL in der Bundesrepublik Deutschland.

Gemäß dem "Erlass zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in Mecklenburg-Vorpommern" (kurz: Umsetzungserlass, PDF-Doku) vom 10.10.2005 ist das Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern für die Bearbeitungsgebiete Küstengebiet Ost, Uecker/Randow und Oder zuständig.

Die Bearbeitungsgebiete setzen sich zusammen aus den Teilgebieten:

Bearbeitungsgebiet Teilgebiete
Küstengebiet Ost Rügen und Hiddensee
Usedom Nord
Rostocker Heide und Fischland/Darß
Nordvorpommersche Küstenzuflüsse
Ryck und Ziese
Barthe
Recknitz
Uecker/Zarow Zarow – Landgraben
Uecker
Randow
Usedom Süd
Oder Oderzuflüsse

Konzeptionelle Projekte zur Umsetzung der WRRL gefördert aus ELER 2014-2020

Projektvorstellung Barthe-Modellierung

Kartenausschnitt für die Barthe und ihres Einzuggebietes Details anzeigen

Kartenausschnitt für die Barthe und ihres Einzuggebietes

Kartenausschnitt für die Barthe und ihres Einzuggebietes

Kartenausschnitt für die Barthe und ihres Einzuggebietes

Die Barthe, ihr Einzugsgebiet und ihre zahlreichen Nebengewässer sind in den letzten Jahren in einen stärkeren Fokus des Gewässer- und Naturschutzes sowie des Hochwasserschutzes gelangt. Ausschlaggebend hierfür sind die Umsetzungserfordernisse der Wasserrahmenrichtlinie und der europäischen Naturschutzrichtlinien, die zunehmende Bedeutung des Artenschutzes bei der Gewässerunterhaltung, das Naturschutzgroßprojekt „Nordvorpommersche Waldlandschaft“, die Folgen des Klimawandels und damit vermehrt zu beobachtende Extremereignisse (z. B. Sommerhochwasser 2011) sowie die Anstrengungen im Rahmen von Flurneuordnungsverfahren Flächen für die Gewässerentwicklung bereitzustellen.
Um zu einem abgestimmten regionalen Fahrplan für das gesamte Barthe-Einzugsgebiet zu gelangen, wurden im Rahmen der Konzeptstudie modelltechnisch hydrologische und hydraulische Szenarien zur Identifizierung, Bewertung und Priorisierung von Maßnahmen zur möglichst synergistischen Umsetzung von Gewässer-, Hochwasser- und Naturschutzzielen an der Barthe und ihrem Einzugsgebiet betrachtet.

Publikationen und Dokumente

Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie