Ländliche Räume

Dorfentwicklung

Hörspielkirche Federow Details anzeigen

Hörspielkirche Federow

Hörspielkirche Federow

Hörspielkirche Federow

Der Amtsbezirk des StALU Mecklenburgische Seenplatte zeichnet sich durch eine geringe Besiedlungsdichte, kleine und kleinste Dörfer, Siedlungen sowie floristisch wie faunistisch reichhaltig ausgestattete Naturräume aus. Ein gravierendes Problem stellt die demografische Veränderung der Bevölkerung dar, wobei die Abwanderung junger Menschen besonders eklatant ist. Um der damit verbundenen weiteren Entsiedelung der ländlichen Räume sowie der Verödung der Siedlungsplätze entgegenzuwirken, werden die Dörfer durch besondere Fördermaßnahmen entwickelt und attraktiver gemacht. Gelungene Beispiele hierfür sind die Hörspielkirche in Federow, ein Multifunktionshaus Sarow und die sanierte Feldsteinschmiede in Wanzka.

Flurneuordnung

Flurneuordnung Details anzeigen

Legende: pink= BOV eingeleitet, rot=neuvermessen, hellgrün=BO-Plan erstellt, lila=BO-Plan - Rechtsbehelfsverfahren, dunkelgrün=BO-Plan rechtskräftig, braun=lauf. Verfahren beliehener Stellen, orange=bearbeitet StALU MS, blau=beendet

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Legende: pink= BOV eingeleitet, rot=neuvermessen, hellgrün=BO-Plan erstellt, lila=BO-Plan - Rechtsbehelfsverfahren, dunkelgrün=BO-Plan rechtskräftig, braun=lauf. Verfahren beliehener Stellen, orange=bearbeitet StALU MS, blau=beendet

Das StALU Mecklenburgische Seenplatte hat bislang 19 Flächenverfahren (ca. 18.000 ha) abgeschlossen. Weitere 35 Verfahren befinden sich in verschiedenen Bearbeitungsstadien (ca. 42.000 ha), darunter auch besonders große Flächenverfahren wie z.B. in Görmin und Nossendorf (je ca. 3500 ha) oder in Faulenrost (ca. 3000 ha). Auch die Landgesellschaft M-V mbH sowie die Norddeutsche Bauernsiedlung führen ergänzend solche Verfahren durch, von denen neun abgeschlossen wurden. Weitere sechs sollen bis 2013 beendet werden. Besondere Bedeutung erlangen auch im Amtsbereich des StALU Mecklenburgische Seenplatte zunehmend freiwillige Landtauschverfahren, da sie weniger Zeit in Anspruch nehmen als herkömmliche Flächenverfahren. Ein besonderer Schwerpunkt ist hierbei der Waldflächentausch. Im Jahr 2010 wurden beispielsweise 14 Tauschverfahren mit 30 Tauschpartnern und ca. 117 ha Tauschfläche zum Abschluss gebracht.