StAUN Rostock baut Sturmflutschutz der Hansestadt Rostock weiter aus

Nr.029/07  | 30.11.2007  | StALU MM  | Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg

 
Bauarbeiten im Teilabschnitt Groß Klein - Marienehe haben begonnen

Das Staatliche Amt für Umwelt und Natur (StAUN) Rostock hat als Bauherr Anfang November diesen Jahres im Bereich zwischen Groß Klein und Marienehe damit begonnen, den Sturmflutschutz der Hansestadt Rostock weiter auszubauen und damit abzusichern.
Die Sturmflutschutzmaßnahme in diesem Teilabschnitt ist in zwei Bauabschnitte unterteilt.
Durch den ersten Bauabschnitt wird das ausreichend hohe Gelände nördlich des Schöpfwerkes Klostergraben mit dem ebenfalls ausreichend hohen Gelände im Bereich des südlich angrenzenden Industriegebietes verbunden. Damit ergibt sich bereits nach Fertigstellung dieses Bauabschnittes ein umfangreicher Sturmflutschutz für die potentiellen Überflutungsflächen vor allem mit Wohnbebauung.
Lediglich östliche Teile des Industriegebietes Marienehe wären bei Eintritt des Bemes-sungshochwassers von 2,90 m HN noch betroffen. Diese Gebiete werden in einem zweiten Bauabschnitt entsprechend der finanziellen Möglichkeiten des Landes zu einem späteren Zeitpunkt mit Sturmflutschutz versehen.

Im Zeitraum vom 05. November bis zum 15. Dezember 2007 wird im Rahmen des ersten Bauabschnittes um den Auslauf des Schöpfwerks Klostergraben herum ein Erdwall errichtet. Dieser Erdwall bietet im Fall des Auftretens einer sehr schweren Sturmflut Schutz vor Hochwasser der Warnow, das ansonsten über den Klostergraben die angrenzenden Gebiete der Hansestadt Rostock überfluten würde.
Im Rahmen dieser Baumaßnahme werden vor allem folgende Arbeiten ausgeführt:

· Mäh- und Holzungsarbeiten
· Rück- und Neubau von Teilen des Zaunes und der Tore um das Schöpfwerk herum
· Aufschütten und Planieren eines Erdwalls
· Pflasterarbeiten im Bereich des Schöpfwerks

Die Arbeiten werden durch die Kühlungsborner Firma „G. Brünnich - Bau GmbH“ ausgeführt.
Die Baukosten betragen ca. 60 TEuro.