Buhnenbau Boltenhagen - Redewisch
Nr.B10
|
22.09.2005
|
StALU WM
|
Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg
Die Sicherung des Küstenabschnittes Redewisch / Boltenhagen erfolgte durch ein kombiniertes Küstenschutzsystem mit vorgelagertem Buhnensystem, welches erst 1993 errichtet wurde. Das Buhnensystem hat sich in den vorhandenen Abmessungen bewährt. Da jedoch die Seeteile der Buhnen in den letzten Jahren vom Schiffsbohrwurm (Teredo navalis) befallen und zerfressen wurden, ist die Funktions- und Leistungsfähigkeit auf Grund fehlender Pfähle nicht mehr gewährleistet. Es ist erforderlich, die Seeteile der Buhnen 1 bis 9 in Redewisch durch teredoresistentes, 100 % - FSC zertifiziertes, nicht mit Holzschutzmitteln behandeltes, Rammholz zu erneuern. Die Instandhaltung des Buhnensystems ist Voraussetzung zur Verbesserung der Sedimentverhältnisse auf Strand und Schorre sowie zur Stabilisierung der Uferlinie des gesamten Küstenabschnittes vor Redewisch. Durch den Neubau der Seeteile wird die Funktions- und Leistungsfähigkeit des Buhnensystems wieder hergestellt werden. Ziel ist es, einen breiten Strand und eine flache Schorre vor dem Deckwerk und dem landwärts liegenden Deich aufrecht zu erhalten, da dadurch die Energie der einlaufenden Wellen während einer Sturmflut umgewandelt wird und somit Deckwerk und Deich den Sturmflutschutz für die Ortschaften Redewisch und Boltenhagen gewährleisten kann. Auftragnehmer ist die Fa. W. Reuse, Tief- und Wasserbau GmbH, Grenzstraße 3, 17424 Seebad Heringsdorf. Die Baukosten betragen ca. 260,0 T€. Die Bauzeit ist vom 01.10.2005 bis zum 30.11.2005. |
|