"Grünes Licht" für bauvorbereitende Maßnahmen bei NORDEX im GVZ Rostock
Erweiterungsbau für Rotorblätterproduktion kann vorzeitig beginnen
Rechtzeitig vor dem 1. Spatenstich für die Erweiterung der Produktionsstätte der NORDEX Energy GmbH im Güterverkehrszentrum (GVZ) Rostock am 24. Januar 2008 erteilt das Staatliche Amt für Umwelt und Natur (StAUN) Rostock dem Windkrafthersteller die beantragte Zulassung eines vorzeitigen Beginns für bauvorbereitende Maßnahmen.
Ziel des Bauvorhabens ist die Erweiterung der vorhandenen Fertigungshallen sowie der Neubau einer Finish-Halle am Produktionsstandort Güterverkehrszentrum Rostock.
Für diesen Erweiterungsbau hat die NORDEX Energy GmbH beim StAUN Rostock eine Genehmigung als wesentliche Änderung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) beantragt. Das Genehmigungsverfahren befindet sich in Bearbeitung.
StAUN-Amtsleiter Hans-Joachim Meier freut sich, dem Geschäftsführer der NORDEX Energy GmbH Bernhard Torliene die Zulassung zum vorzeitigen Beginn für bauvorbereitende Maßnahmen heute übergeben zu können. Damit kann ab sofort mit Maßnahmen zur Baufreimachung, Rodungsarbeiten, Erdarbeiten, Erschließungsmaßnahmen sowie mit der Errichtung einer Baustelleneinrichtung auf dem NORDEX-Gelände begonnen werden, wodurch ein gewisser Vorlauf für die Realisierung des Gesamtvorhabens erreicht werden kann.
Durch die Erweiterung der vorhandenen Produktionshallen werden bei NORDEX die Voraussetzungen geschaffen, längere Rotorblätter für die Windkraftanlagen herzustellen. Die Länge der Rotorblätter kann dann bis zu 65 m betragen.
Durch den Neubau der Finish-Halle werden Oberflächenbehandlung, Lackieren und Trocknen sowie die Endfertigung aus den vorhandenen Hallen umgesetzt und können als Arbeitstechniken weitestgehend mechanisiert und automatisiert werden. Es ist z.B. der Einsatz von Lackierrobotern vorgesehen.
Durch den Einsatz des Injektionsverfahrens findet ein Wechsel von offenen zu geschlossenen Herstellungsprozessen statt.
Diese Maßnahmen dienen der Verbesserung des Arbeitnehmerschutzes sowie des Emissionsverhaltens, d.h. es gelangen weniger Emissionen in die Umwelt.
StAUN-Amtsleiter Hans-Joachim Meier unterstreicht die Bedeutung dieses Erweiterungsvorhabens der NORDEX Energy GmbH für den Wirtschaftsstandort Rostock.
Der Amtsleiter sieht keine Gründe, die zu einer Versagung der Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz führen können und sagt dem Geschäftsführer Torliene zu, dass das Genehmigungsverfahren für den NORDEX-Erweiterungsbau im März 2008 abgeschlossen sein wird. Er bedankt sich bei den Behörden der Hansestadt Rostock und natürlich seiner eigenen Fachabteilung für die bisher geleistete Arbeit.
Da die Antragsunterlagen für das Bauvorhaben erst zu Beginn dieses Jahres vollständig im StAUN Rostock vorlagen, erweist sich die Rostocker Landesbehörde mit der Durchführung dieses Genehmigungsverfahrens innerhalb von etwa 3 Monaten erneut als aktiver Dienstleister für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in der Region.



