Neue Ablagerungsbereiche auf der Deponie Ihlenberg

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Deponie Ihlenberg

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Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt der Abteilung Immissions- und Klimaschutz, Abfall und Kreislaufwirtschaft des StALU Westmecklenburg ist die Deponie Ihlenberg. Seit Juni 2005 dürfen auf Deponien keine unbehandelten Siedlungsabfälle mehr abgelagert werden. In Verbindung mit diesem "magischen" Datum erfolgte die Schließung des Deponie-Altteiles.

Im Herbst 2004 wurde auf der Deponie Ihlenberg begonnen, die neuen Ablagerungsbereiche zu erschließen. Im südlichen Bereich der Deponie Ihlenberg stehen dafür ca. 85 Hektar genehmigte Deponiefläche zur Verfügung. Mittels schwerer Technik wurde die künftige Deponiebasis in einer ca. 6 ha großen Teilfläche freigelegt.

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Die natürliche geologische Barriere wurde durch eine technische Barriere, eine mineralische Abdichtung und eine Kunststoffdichtungsbahn entsprechend den Anforderungen der Deponieverordnung ergänzt. Der Aufbau dieses Dichtungssystems erfolgte so, dass ein dachprofilähnlicher Querschnitt entstanden ist. Diese so entstandenen nebeneinander liegenden "Dächer" stellen einzelne Einzugsbereiche für die Sickerwasserfassung dar. Auf einer mineralischen Schutzschicht für die Kunststoffdichtungsbahn wurde eine Sickerwasserdrainageschicht aufgebracht. In den Tiefpunkten der jeweiligen Dachprofile liegen in einem Schutzbett die vier Sickerwasserdrainageleitungen, die im östlichen Böschungsbereich aus der Deponie herausgeführt werden. Dort münden sie in das Sickerwasserfassungssystem der Deponie Ihlenberg. Mit der Errichtung der Drainageschicht ist der Aufbau des Deponiebasisabdichtungssystems abgeschlossen, der Bereich steht nunmehr für die Ablagerung von Abfällen zur Verfügung.

Vor dem eigentlichen Abfalleinbau muss jedoch noch eine weitere Schutzschicht aus Abfällen zur Sicherung des Abdichtungssystems vor dem Befahren mit der schweren Technik aufgebracht werden. Sie soll letztlich verhindern, dass die Drainageschicht durch die Raupen und Kompaktoren beschädigt und das Sickerwasser in unzureichendem Maße abgeführt wird.

Der dachprofilartige Aufbau der Deponiebasis ermöglicht den Betrieb unterschiedlicher Ablagerungsbereiche nebeneinander. Somit kann die Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft nach dem Abfallaufkommen und der wirtschaftlichen Situation entscheiden, welche Abfälle in welchen Deponiebereichen abgelagert werden.

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