Errichtung und Betrieb von drei Windkraftanlagen (WKA Gischow I), Bekanntmachung des Vorhabens

Amtliche Bekanntmachung des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg nach § 10 Abs. 3 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) vom 15. Februar 2021

Nr.B 10/21  | 15.02.2021  | StALU WM  | Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg

Die Erneuerbare Energie Mecklenburg GmbH & Co. KG (Leibnizplatz 1, 18055 Rostock) plant die Errichtung und den Betrieb von drei Windkraftanlagen im Windeignungsgebiet 35/18 „Gischow“ in der Gemarkung Gischow, Flur 2, Flurstücke 47 und 45 sowie in der Gemarkung Burow, Flur 1, Flurstück 134. Geplant sind Anlagen vom Typ Vestas V150-4.0/4.2 MW mit einer Nennleistung von 4.0/4.2 MW und einer Gesamthöhe von 244 m.

 

Die Anlagen sollen voraussichtlich im 3. Quartal 2019 in Betrieb genommen werden.

 

Für das Errichten und Betreiben der Anlagen ist eine Genehmigung nach § 4 BImSchG beantragt. Die Durchführung des Genehmigungsverfahrens erfolgt gem. § 10 BImSchG sowie der Verordnung über das Genehmigungsverfahren (9. BImSchV).

 

Zuständige Behörde für das Genehmigungsverfahren ist das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg.

 

Das Vorhaben unterliegt gemäß § 9 UVPG der Pflicht einer Umweltverträglichkeitsprüfung. Ein UVP-Bericht wurde vorgelegt.

 

Die entscheidungserheblichen Berichte und Stellungnahmen die der Genehmigungsbehörde zum Zeitpunkt des Beginns des Beteiligungsverfahren vorliegen sind Fachgutachten des Antragstellers (Schall, Schatten, Turbulenz, Natur- und Artenschutz) sowie Stellungnahmen folgender Beteiligter:

  • Landkreis Ludwigslust-Parchim – Fachgebiet Wasser und Boden
  • Landkreis Ludwigslust-Parchim – Fachdienst Brand- und Katastrophenschutz
  • Landkreis Ludwigslust-Parchim – Fachgebiet Straßen- und Tiefbau
  • Gemeinde Gischow
  • Gemeinde Rom
  • Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V
  • Straßenbauamt Schwerin
  • Wasser- und Bodenverband „Mittlere Elde“
  • Landesamt für Kultur und Denkmalpflege M-V
  • Amt für Raumordnung und Landesplanung Westmecklenburg
  • WEMAG Netz GmbH
  • Ministerium für Inneres und Europa M-V
  • Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr
  • 50Hertz Transmission GmbH
  • Deutsche Telekom Technik GmbH
  • Ericsson GmbH

 

Die Auslegung des Antrages, beigefügter Unterlagen sowie der Stellungnahmen erfolgt vom 23. Februar 2021 bis einschließlich 22. März 2021 zu den angegebenen Zeiten im

 

Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg (Bleicherufer 13, 19053 Schwerin), 1. Obergeschoss - Abt. Immissions- und Klimaschutz, Abfall- Kreislaufwirtschaft

 

Montag bis Donnerstag:           7:30 - 16:30 Uhr

Freitag:                                      7:30 - 12:00 Uhr

 

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation ist eine Einsichtnahme jedoch ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminabsprache unter 0385 – 59586512 möglich. Diese soll Montag bis Freitag zwischen 8:30 und 14:00 Uhr erfolgen.

 

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vor Ort ist zwingend erforderlich.

 

Darüber hinaus erfolgt die Auslegung im UVP-Portal der Länder unter dem Suchbegriff „WKA Gischow I“

 

https://www.uvp-verbund.de/portal/

 

Einwendungen gegen das Vorhaben können vom 23. Februar 2021 bis einschließlich 22. April 2021 schriftlich bei der o. g. Behörde oder per E-Mail an:

 

StALUWM-Einwendungen@staluwm.mv-regierung.de

 

unter dem Betreff: „Einwendung WKA Gischow I“ als beigefügtes unterschriebenes Dokument (z.B. als PDF) erhoben werden. Eine Eingangsbestätigung erfolgt nicht.

 

Die Anschrift der Einwender ist vollständig und deutlich lesbar anzugeben, ferner sind Einwendungen zu unterschreiben, ansonsten ist die Einwendung ungültig.

 

Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind für das Genehmigungsverfahren alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

 

Die Einwendungen werden dem Antragsteller sowie den am Verfahren beteiligten Behörden, deren Aufgabenbereich von den Einwendungen berührt wird, bekannt gegeben. Der Einwender kann verlangen, dass sein Name und seine Anschrift vor dieser Bekanntgabe unkenntlich gemacht werden, wenn diese zur ordnungsgemäßen Durchführung des Genehmigungsverfahrens nicht erforderlich sind.

 

Aufgrund der aktuelle Pandemiesituation erfolgen die Bekanntmachungen über die Bestimmung eines Erörterungstermins gemäß § 10 Abs. 4 Nr. 3 BImSchG sowie über dessen Durchführung gemäß § 12 Abs. 1 S. 5 9. BImSchV sowie dessen Gestaltung zu einem späteren Zeitpunkt im Amtlichen Anzeiger M-V, dem UVP-Portal sowie auf der Internetseite des StALU WM.

 

Die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.