Umsetzungsbeispiele im Landkreis Vorpommern-Greifswald

Errichtung einer Fischaufstiegsanlage an der Wehranlage Kavelpass Umgestaltung der Wehranlage Torgelow in der Uecker Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit des Baches aus Dambeck Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit des Baches aus Dargezin Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit im Brebowbach Rückbau eines Staus im Fleethgraben bei Fleethof Rückbau einer Verrohrung des Kohlgrabens Öffnung einer Gewässerverrohrung der Pötterbeck Renaturierung des Pulowbachs Restaurierung des Strasburger Stadtsees Naturnahe Gestaltung der Swinow Naturnahe Gestaltung der Swinow Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit und naturnahe Gestaltung des Strasburger Mühlbachs Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit im Latzigseegraben von der Randow bis zum Latzigsee Karte Vorpommern-Greifwald

Umsetzungsbeispiele Gewässer 1. Ordnung

Ökologische Sanierung der Uecker - Altarmanschluss oberhalb Pasewalk

Bezeichnung:

Ökologische Sanierung der Uecker – Altarmanschluss oberhalb Pasewalk

Förderinhalt:

Naturnahe Gewässerentwicklung

Förderziel:

Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der biologischen Vielfalt, der Landbewirtschaftung mit hohem Naturwert sowie des Zustands europäischer Landschaften

Lage:

Karte Altarmanschluss PasewalkDetails anzeigen
Karte Altarmanschluss Pasewalk

Landkreis Vorpommern-Greifswald, Gemeinde Pasewalk
Gewässerabschnitt sündlich von Pasewalk

Landkreis Vorpommern-Greifswald, Gemeinde Pasewalk
Gewässerabschnitt sündlich von Pasewalk

Zeitraum:

Baubeginn: 13. Juni 2012
Bauende:    20. März 2014

Wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • Umfangreiche archäologische Voruntersuchungen und Baubegleitung
  • naturnahe Öffnung des Altarmes auf 2 km Länge
  • Errichtung einer befahrbaren Stützschwelle in der Uecker
  • Bau von 2 Überfahrten über den Altarm
  • Errichtung von 2 Dükern
  • Bepflanzung der Ufer mit standortgerechten Gehölzen
  • Einbau von Strukturelementen

Weitere Informationen:

Link zur Europäischen Kommission

Renaturierung der Zarow - Altarmanschluss Meiersberg

Bezeichnung:

Renaturierung der Zarow - Altarmanschluss Meiersberg

Förderinhalt:

Naturnahe Gewässerentwicklung

Förderziel:

Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der biologischen Vielfalt, der Landbewirtschaftung mit hohem Naturwert sowie des Zustands europäischer Landschaften

Lage:

Lageplan Zarow MeiersbergDetails anzeigen
Lageplan Zarow Meiersberg

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Meiersberg

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Meiersberg

Zeitraum:

Baubeginn: 28.08.2018

Bauende:    15.01.2019

Wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • Holzung im November 2016
  • Anschluss und Reaktivierung des vorhandenen Altarmes
  • naturnahe Neutrassierung im östlichen Bereich
  • Bau einer Stützschwelle in der Zarow
  • Bepflanzung der Ufer mit standortgerechten Gehölzen
  • Einbau von Strukturelementen
  • Öffnung Hühnergraben unterhalb Wehr Meiersberg

Weitere Informationen:

Link zur Europäischen Kommission

Errichtung einer Fischaufstiegsanlage an der Wehranlage Kavelpass im Landgraben

Bezeichnung:

Bau einer Fischaufstiegsanlage als Umgehungsgerinne am Wehr Kavelpaß im Landgraben

Lage:

Karte FAA KavelpaßDetails anzeigen
Karte FAA Kavelpaß

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Boldekow und Stadt Friedland

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Boldekow und Stadt Friedland

Zeitraum:

Baubeginn: 01.03.2016
Bauende:   30.09.2018

Beschreibung:

Der Landgraben mit einer Länge von 23,3 km stellt den Mittellauf des Flusssystems Zarow-Landgraben-Datze dar, welches in das Haff mündet und bei Neubrandenburg entspringt.

Das Wehr Kavelpaß befindet sich im Landgraben unmittelbar am Einmündungsbereich des Peene-Süd Kanals, ca. 1 km oberhalb erfolgt die Einmündung der Datze in den Landgraben. Von den vier Staustufen des Landgrabens sind drei mit FAA ausgestattet, nur die Wehranlage Kavelpaß (Station 4+765) war ökologisch noch nicht durchgängig. Die neue Fischaufstiegsanlage wurde am linken Ufer des Landgrabens als Umgehungsgerinne errichtet. Der zu überwindende Höhenunterschied beträgt unter Berücksichtigung der Stauziele und Wasserstände im Oberwasser und der Niedrigwasserstände im Unterwasser ca. 1,20 m bis max. 1,40 m. Es sind insgesamt 13 Steinschwellen im Abstand von 3,50 m mit einer Sohlbreite von 1,50 m angeordnet. Die Sohl- und Böschungsbefestigung erfolgt mit einer 40 cm starken Steinschüttung aus Wasserbausteinen auf einer 20 cm starken Schotterschicht und 20 cm Gründungs-polster (in hochzugfestem Geotextil). Die Steinschwellen sind aufgrund der hohen Tormächtigkeit auf Pfahljochen gegründet. Für die Ein- und Auslaufbauwerke wurden 10 m lange Stahlspundbohlen gerammt. Die Bauarbeiten wurden durch die Untere Denkmalschutzbehörde begleitet, die auch verschiedene Fundmaterialien, zumeist Waffen und Waffenteile, bergen konnte. Eine aufgelockerte beidseitige Uferbepflanzung mit Bäumen und Sträuchern beschattet die Fischaufstiegsanlage:

Umgestaltung der Wehranlage Torgelow in der Uecker

Bezeichnung:

Umgestaltung der Wehranlage Torgelow in der Uecker

Lage:

Karte FAA TorgelowDetails anzeigen
Karte FAA Torgelow

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Stadt Torgelow

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Stadt Torgelow

Zeitraum:

Baubeginn: März 2014
Bauende:    Juli 2015

Beschreibung:

Hintergrund der Maßnahme im Altarm der Uecker in Torgelow ist die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Aufgrund der steigenden Attraktivität der Uecker als Kanurevier, waren dabei auch die Belange des Wasserwandertourismus zu berücksichtigen.

Bereits im Jahr 1998 wurde der Altarm der Uecker als Umgehungsgerinne renaturiert. Die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit war jedoch nur ein Teilaspekt der Baumaßnahme und wurde nicht vollumfänglich gelöst. Das Hauptproblem bestand darin, dass der Auslauf des Umgehungsgerinnes weit unterhalb des Tosbeckens in die Uecker mündete und der Hauptleitstrom die Fische und andere aquatische Organismen immer noch zum Wehr leitete. Laut Aussage der durchgeführten Effizienzkontrolle im Jahr 2008 (Biota GmbH) wurde das Umgehungsgerinne meist nur zufällig angenommen und wirkte durch die teilweise geringen Wassertiefen und Gewässerbreiten selektiv auf größere Fische, wie beispielsweise Döbel oder Meerforelle.

Errichtung einer Fischaufstiegsanlage am Wehr Löcknitz, Randow - Auslauf Löcknitzer See

Bezeichnung:

Errichtung einer Fischaufstiegsanlage am Wehr Löcknitz, Randow - Auslauf Löcknitzer See

Förderinhalt:

Naturnahe Gewässerentwicklung

Förderziel:

Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der von der Land- und Forstwirtschaft abhängigen Ökosysteme

Lage:

Karte Wehr LöcknitzDetails anzeigen
Karte Wehr Löcknitz

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Löcknitz

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Löcknitz

Zeitraum:

Baubeginn: 13.10.2016
Bauende:    29.06.2017

Wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • naturnahe Gestaltung eines Rauhgerinne-Beckenpasses als Umgehungsgerinne
  • Errichtung einer Überfahrt
  • Bepflanzung der Ufer mit standortgerechten Gehölzen
  • Einbau von Strukturelementen

Weitere Informationen:

Link zur Europäischen Kommission

Umsetzungsbeispiele Gewässer 2. Ordnung

Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit des Baches aus Dambeck

Bezeichnung:

Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit des Baches aus Dambeck durch Öffnung einer Gewässerverrohrung und naturnahe Gestaltung

Lage:

Karte Bach aus DambeckDetails anzeigen
Karte Bach aus Dambeck

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinden Groß Kiesow und Gribow
Gewässerabschnitt zwischen Ortslagen Dambeck und Gribow

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinden Groß Kiesow und Gribow
Gewässerabschnitt zwischen Ortslagen Dambeck und Gribow

Zeitraum:

Baubeginn: 2017
Bauende: 2018

wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • Rückbau Verrohrung und naturnahe Neutrassierung westlich Ortslage Dambeck
  • Ersatzneubau Durchlass
  • Rückbau Durchlässe/ Absturzschacht im Gewässerabschnitt unterhalb der Neutrassierung

Kurzbeschreibung:

Der Bach aus Dambeck hat eine Länge von insgesamt etwa 6,4 km und ein oberirdisches Einzugsgebiet von 7,1 km².

Ursprünglich begann der Bach in der westlich der Ortslage Dambeck gelegenen Niederung. Im Laufe der Zeit wurden weitere Niederungsgebiete nördlich von Dambeck angeschlossen, im Bereich der Niederung westlich von Dambeck südlich der Querung der Kreisstraße K 13 wurde das Gewässer allerdings in der Vergangenheit auf einer Länge von etwa 480 m verrohrt (DN 400). Unter anderem vermutlich auf Grund der hohen Grundwasserstände in der Niederung sowie der großen Mächtigkeit der anstehenden Mudde in diesem Bereich, war die Rohrleitung an mehreren Stellen aufgetrieben, wodurch die Funktionsfähigkeit der Rohrleitung und somit auch die Vorflut des Gewässers stark beeinträchtigt waren.

Im Rahmen dieses Renaturierungsprojektes wurde die Rohrleitung zurückgebaut und der ursprünglich offene Gewässerlauf in naturnaher Gestaltung wiederhergestellt.

Der folgende ca. 1000 m lange offene Gewässerabschnitt ist durch Abstürze und Durchlässe und damit verbundene Rückstaubedingungen sowie Gehölz- und Strukturarmut gekennzeichnet. Dieser Gewässerabschnitt wurde ökologisch durchgängig gestaltet und strukturell aufgewertet, so dass wieder Fische und Wirbellose den Bachlauf durchwandern und besiedeln können. Darüber hinaus wurde in diesem Bereich eine Sohlanhebung vorgenommen, um die zukünftige Höhe der Gewässersohle einem typischen Niederungsgewässer entsprechend im Bereich der anstehenden Torfe anordnen zu können.

Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit des Baches aus Dargezin

Bezeichnung:

 Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit des Baches aus Dargezin

Lage:

Karte Bach aus DargezinDetails anzeigen
Karte Bach aus Dargezin

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Stadt Gützkow

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Stadt Gützkow

Zeitraum:

2011 - 2012

Wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • Ersatzneubau von Durchlässen
  • Ersatzloser Rückbau von Durchlässen und Absturzschächten
  • Neubau von Sohlgleiten

Kurzbeschreibung:

Der Bach aus Dargezin hat seinen Beginn nördlich von Dargezin in der Kamminer Wiese, fließt dann in südliche Richtung (ehemals Kraugelinbach genannt) und mündet nach 6,5 km in Gützkow in die Swinow. Das oberirdische Einzugsgebiet des Baches hat eine Größe von 10,2 km². Beidseitig des Gewässers von Dargezin bis Gützkow ist ein unbewirtschafteter und teilweise gehölzbestandener Gewässerrandstreifen ausgebildet. Allerdings wurde auch der Dargeziner Bach in der Vergangenheit ausgebaut, teilweise begradigt und rückgestaut. Über die gesamte Länge wurden 4 Absturzschächte mit Abstürzen von ca. 1 m eingebaut, wodurch die Durchwanderbarkeit für Fische und Wirbellose komplett unterbunden wurde.

Im Rahmen eines WRRL-Projektes wurden die vier Abstürze durch passierbare Sohlgleiten ersetzt, sechs Durchlässe ersatzlos zurückgebaut und ein Durchlass durch ein größeres, ökologisch durchgängiges Profil ersetzt. Im Bereich der Sohlgleiten wurden Böschungen und Ufer mit Gehölzen bepflanzt.

Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit im Brebowbach

Bezeichnung:

Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit im Brebowbach

Lage:

Karte BredowbachDetails anzeigen
Karte Bredowbach

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Zemitz

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Zemitz

Zeitraum:

2009 - 2010

Wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • Rückbau des Wehres Zemitz und Neubau von drei Sohlgleiten
  • Rückbau des Wehres Bauer
  • Ersatzneubau von sechs Doppelrohr-Durchlässen durch Rechteck- bzw. Maulprofile

Kurzbeschreibung:

Mit einem oberirdischen Einzugsgebiet von 41 km² gehört der Brebowbach zu den kleineren norddeutschen Tieflandbächen. Er beginnt südöstlich von Lühmannsdorf an einer Wasserscheide mit dem Prägelbach und mündet nach ca. 15 km bei Wehrland in den Peenestrom. Während sich der Oberlauf des Brebowbaches fast unverändert, d.h. sehr strukturreich, durch den Buddenhagener Forst schlängelt, wurde der Unterlauf des Gewässers in der Vergangenheit ausgebaut, der begradigte, struktur- und gehölzarme Bachlauf durchquert eine intensiv bewirtschaftete Niederung. In Zemitz und Bauer wurden Wehre errichtet, die ebenso wie mehrere Doppelrohrdurchlässe verhinderten, dass Fische und andere aquatische Organismen in den Oberlauf gelangen konnten.

In einem ersten Projekt wurde die ökologische Durchgängigkeit des Brebowbachs wiederhergestellt.

Rückbau eines Staus im Fleethgraben bei Fleethof

Bezeichnung:

Rückbau eines Staus im Fleethgraben bei Fleethof (2013)

Lage:

Karte FleethgrabenDetails anzeigen
Karte Fleethgraben

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Wilhelmsburg

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Wilhelmsburg

Zeitraum:

2013

Wesentliche Einzelmaßnahmen

  • Rückbau Wehr Fleethof
  • Bau einer Sohlgleite
  • Ufergehölzpflanzungen

Kurzbeschreibung:

Der Fleethgraben hat seinen Ursprung nordwestlich des Galenbecker Sees, er fließt in westliche Richtung und mündet nach ca.15 km in den Landgraben. Für das erheblich veränderteGewässer gilt als Bewirtschaftungsziel das Erreichen des „gutes ökologischen Potentials und guten chemischen Zustandes“. Defizite bestehen in einer erheblichen Strukturarmut sowie der fehlenden Durchgängigkeit. Im Rahmen der Erneuerung der Straßenquerung bei Fleethof bestand die Möglichkeit, ein Wanderhindernis (Stau) zu beseitigen und den vorhandenen Sohlabsturz durch eine ökologisch durchgängige Sohlgleite auszugleichen.

 

Rückbau einer Verrohrung des Kohlgrabens

Bezeichnung:

Rückbau einer Verrohrung des Kohlgrabens und Gestaltung eines naturnahen Gewässerlaufs

Lage:

Kohlgraben KarteDetails anzeigen
Kohlgraben Karte

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Neuenkirchen (bei Greifswald)

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Neuenkirchen (bei Greifswald)

Zeitraum:

2013 - 2015

Wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • Rückbau Verrohrung und Neutrassierung eines naturnahen Gewässerlaufes
  • Ersatzneubau Durchlässe

Kurzbeschreibung:

Mit einem oberirdischen Einzugsgebiet von etwa 12,6 km² zählt der Kohlgraben zu den kleinen norddeutschen Tieflandbächen. Das Gewässer hat seinen Ursprung westlich der Ortslage Neuenkirchen Er mündet nach ca. 7,6 km Lauflänge in den Mahlbusen des Schöpfwerkes Ladebow und nach weiteren 1,3 km in den Ryck.

In jüngerer Vergangenheit wurden am Gewässer umfangreiche Ausbau- und Regulierungsmaßnahmen, darunter auch Verrohrungen, vorgenommen, so dass es vorrangig die Funktion der Entwässerung des bebauten sowie landwirtschaftlich genutzten Gemeindegebietes erfüllt. Wegen der Höhenlage des Gebietes muss der Kohlgraben mittels des Schöpfwerkes Ladebow gehoben werden und somit von der ehemals natürlichen Vorflut (Ryck) abgekoppelt bleiben.

Mittelfristig muss in dieser Hinsicht auf die vollständige ökologische Durchgängigkeit noch verzichtet werden müssen.

Allerdings wurde unterhalb der Kreisstraße bereits eine ca. 700 m lange Gewässerverrohrung zurückgebaut. Im vorliegenden Projekt wurden weitere 620 m Rohrleitung unterhalb Neuenkirchen entnommen und ein naturnahes offenes Gewässer hergestellt. Der Durchlass Theodor-Körner-Straße wurde ebenfalls erneuert. Damit ist nunmehr der gesamte Kohlgraben ein offenes Gewässer, das sich teilweise im Sinne des Trittsteinkonzeptes zu einem interessanten Lebensraum entwickelt hat.

Öffnung einer Gewässerverrohrung der Pötterbeck

Bezeichnung:

Öffnung einer Gewässerverrohrung der Pötterbeck

Lage:

Pötterbeck KarteDetails anzeigen
Pötterbeck Karte

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Neu Kosenow/ Stadt Anklam

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Neu Kosenow/ Stadt Anklam

Zeitraum:

2011 - 2012

Wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • Entrohrung am Ablauf des Pelsiner Sees
  • Ersatzloser Rückbau Stau am Pelsiner See
  • Wiederherstellung des ursprünglichen Niederungsbachs

Kurzbeschreibung:

Südlich von Anklam durchfließt die Pötterbeck den Pelsiner See, fließt dann nach Westen und mündet in den Strom, wobei die Rosenhäger Beck den Unterlauf des Gewässers bildet. Bis zur Renaturierungsmaßnahme im Jahre 2011 regulierte das Stauwerk im Auslaufbereich des Pelsiner Sees den dortigen Wasserstand. Im Anschluss an das Stauwerk wurde der Gewässerverlauf in den 1970er Jahren auf einer Länge von 350 m verrohrt. Durch den Verlust der ökologischen Durchgängigkeit und fehlender naturnaher Gewässerstrukturen resultierte ein nachweislicher Artenschwund in der Gewässerflora und –fauna.

Das Projekt beinhaltete den Rückbau der Verrohrung des Gewässers. Unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten wurde ein dem historischen Verlauf in leicht geschwungener Form nachempfundener ca. 470 m langer offener Gewässerlauf hergestellt. Bestehende Ufergehölze wurden in die Gestaltung dieses Gewässerabschnittes einbezogen und durch Neuanpflanzungen gewässertypischer Gehölze und Stauden ergänzt. Die aus der Ufervegetation resultierende Beschattung mindert den Krautaufwuchs und bietet wertvolle Gewässerstrukturen als auch Lebensräume. Der Stau am Auslauf des Sees wurde durch eine Sohlgleite ersetzt. Im Gewässer lebende Fische und Wirbellose können nun wieder ungehindert bachauf- und bachabwärts gerichtet wandern, um Nahrungshabitate und Laichplätze zu erreichen.

Renaturierung des Pulowbachs

Bezeichnung:

Renaturierung des Pulowbachs

Lage:

Karte PulowbachDetails anzeigen
Karte Pulowbach

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Zemitz/ Stadt Lassan

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Zemitz/ Stadt Lassan

Zeitraum:

2015 - 2017

Wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • Neutrassierung und naturnahe Gestaltung des Gewässerlaufs
  • Strukturverbesserung im bestehenden Gewässerprofil
  • Ersatzneubau von Durchlässen
  • Ersatzloser Rückbau von Durchlässen
  • Erosionsschutzpflanzungen

Kurzbeschreibung (Teil 1)

Im Pulower Holz, westlich der Ortschaft Pulow entspringt der Pulowbach. Der kleine Bach fließt in östliche Richtung und erreicht nach etwa 6 km den Peenestrom.

Aufgrund der geologischen Verhältnisse ist der Pulowbach ein typisches Niedermoorgewässer. Im vorigen Jahrhundert wurde der Bachlauf allerdings stark verändert. Das Gewässer wurde zum Teil begradigt, eingetieft und in weiten Teilen aus der Niederungsmitte heraus an den Talrand verlegt, um die Grünlandflächen besser nutzen zu können.

Das begleitende Gewässermonitoring zeigte in den vergangenen Jahren die daraus resultierenden ökologischen Defizite auf. Begradigung, Vertiefung und intensive Unterhaltung, das Entfernen der bachbegleitenden Gehölze sowie der Bau zahlreicher landwirtschaftlicher Überfahrten sind für Mängel der Gewässermorphologie und der ökologischen Durchgängigkeit verantwortlich.

Der technische Gewässerausbau führte ebenfalls zu nachhaltigen Veränderungen des Wasserhaushaltes, d.h. zu einer Beschleunigung des Wasserabflusses und Verringerung der Abflussdynamik. Darüber hinaus wurde insbesondere durch Verlegung des Bachlaufes an den Niederungsrand eine erhebliche Belastung durch Einträge von Nähr- und Schadstoffen aus den stark hängigen Ackerflächen nachgewiesen.

Kurzbeschreibung (Teil 2)

Bereits im Arbeitskreis der 2008 durchgeführten Bewirtschaftungsvorplanung, bestehend aus unterschiedlichen Akteuren u.a. des Wasser- und Bodenverband „Insel Usedom-Peenestrom“, der Unteren Wasser- und Naturschutzbehörde des damaligen Landkreises Ostvorpommern, des damaligen StAUN Ueckermünde, Landwirte sowie der Bioplan GmbH, wurde die Idee geboren, den Pulowbach wieder in sein ursprüngliches Bachbett zurück zu verlegen.

Im Weiteren ging es darum, die erforderlichen Flächen zu sichern, was im Rahmen eines Bodenordnungsverfahrens auch gelang. 2015 stand ein ca. 25 m breiter Gewässerentwicklungs-korridor zu Verfügung, die Renaturierung des Pulowbaches konnte beginnen.

Die neu geordneten Flächen gingen in das Eigentum der Stadt Lassan über, die auch die Vorhabensträgerschaft für das Projekt übernahm. Mit der Planung, der örtlichen Bauüberwachung und der ökologischen Baubegleitung wurde das Ingenieurbüro Bioplan GmbH beauftragt, die Projektsteuerung übernahm die Landgesellschaft M-V.

Finanziert wurde das Projekt aus ELER-Mitteln, Zuwendungen des Landes MV sowie der Ostseestiftung.

Renaturierungsprojekt:

  • Rückverlegung des Pulowbachs in die Niederungsmitte = Neutrassierung des Gewässerlaufes auf einer Länge von ca. 1700 m; aus historischen Karten und einer entsprechenden Geländenivellierung wurde der Altlauf ermittelt.
  • Ausbildung eines muldenartigen Gewässerprofils mit Niedrigwassergerinne und einer beidseitigen Wasserwechselzone - baggerrau. Durch die Laufverlängerung im Zuge der Neutrassierung soll auf natürliche Weise Wasser im Einzugsgebiet zurückgehalten werden.
  • In einem weiteren ca. 1600 m langen Bereich wurden Strukturverbesserungen vorgenommen – Einbringen von Totholz, Störsteinen, Kiesschüttungen, Aufweitungen bzw. Einengungen des Querprofils sowie abschnittsweise Auslenkungen.
  • Der Straßendurchlass sowie weitere Durchlässe als landwirtschaftliche Überfahrten wurden erneuert; diese wurden in ausreichender Größe und mit einer ca. 20cm dicken Substratauflage versehen, so dass sie nunmehr für Fische und andere aquatische Lebewesen passierbar sind.
  • Kiesdepots wurden als zusätzliche Laichplätze in das Gewässer eingebracht.
  • Im gesamten Projektgebiet wurde beidseitig ein ca. 10 m breiter Gewässerentwicklungsraum ausgewiesen und vom Grünlandbereich abgegrenzt - hier erfolgten wechselseitig Initialgehölzpflanzungen mit heimischen Erlen und Weiden.
  • Zur Minderung diffuser Nährstoffeinträge aus dem Einzugsgebiet wurden in stark hängigen Bereichen Heckensträucher als Erosionsschutz gepflanzt. Darüber hinaus wirken einseitig verfüllte Altlaufbereiche als Dränteiche.

Restaurierung des Strasburger Stadtsees

Bezeichnung:

Restaurierung des Strasburger Stadtsees

Lage:

Karte Straßburger StadtseeDetails anzeigen
Karte Straßburger Stadtsee

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Stadt Straßburg

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Stadt Straßburg

Zeitraum:

2013 - 2014

Wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • Teilentschlammung des Strasburger Stadtsees mit anschließender Nährstofffällung mittels Polyaluminiumchlorid
  • Anlegen einer Retentionsfläche und Bau eines Sandfanges im Zulauf zum See
  • Hydraulische Umgestaltung des Zulaufbereiches
  • Ersatzneubau eines Durchlasses (mit Hochwasserentlastung)
  • Mehrjähriger Betrieb mobiler Phosphorfällanlagen in den Zuflüssen Straßburger Mühlbach und Prinzengraben

Kurzbeschreibung:

Der vom Strasburger Mühlbach durchflossene 18,9 ha große Strasburger Stadtsee steht aufgrund seiner zentralen Lage sowie der Funktion als viel genutzter Angel- und Badesee im Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Langjährige hohe Nährstoffeinträge aus der Stadt sowie über die Zuläufe Mühlbach und Prinzengraben haben zu einer Verschlechterung der Wasserqualität und fortschreitender Verlandung geführt. Der Stadtsee sollte aufgrund seiner morphologischen Eigenschaften eigentlich ein eutropher Flachsee (=potentiell natürlicher Referenzzustand) sein, vor der Restaurierung musste er allerdings als polytroph bewertet werden, also um eine Güteklasse schlechter.

Um die Wasserqualität im Stadtsee nachhaltig zu verbessern, wurden seit 2013 entsprechende Maßnahmen durchgeführt.

Nach Abschluss der Seenrestaurierung konnten beachtliche Verbesserungen der Trophiesituation nachgewiesen werden. Im Jahr 2017 wurde bereits der Referenzzustand eutroph 1 bis 2 erreicht.

Wiederherstellung des Strasburger Mühlbachs

Bezeichnung:

Wiederherstellung der ökologischen Durchlässigkeit und naturnahe Gestaltung des Strasburger Mühlbachs oberhalb des Stadtsees bis oberhalb des Hellteiches (1. und 2. Bauabschnitt)

Lage:

Karte Strasburger MühlbachDetails anzeigen
Karte Strasburger Mühlbach

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Stadt Strasburg (Uckermark)

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Stadt Strasburg (Uckermark)

Zeitraum:

2013 - 2014

Wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • Ersatzneubau eines Durchlasses oberhalb des Hellteiches (1. BA)
  • Ersatzneubau des Durchlasses am Ablauf des Hellteiches und des Straßendurchlasses Thomas-Müntzer-Straße und Errichtung einer Fischaufstiegsanlage durch beide Bauwerke (1.BA)
  • Fischaufstiegsanlage als Raugerinne-Beckenpass von ca. 200 m Länge vom Hellteich bis unterhalb des Straßendurchlasses (1. BA)
  • Rückbau eines Wegdurchlasses oberhalb der B 104 (1. BA)
  • Beseitigung eines Absturzes einer ehemaligen Stauanlage oberhalb Ravensmühle (2. BA)
  • Rückbau eines Durchlasses und Ausgleich Absturz zwischen Strasburg und Ravensmühle (2. BA)
  • Rückbau des ehemaligen Bahndurchlasses sowie eines illegal errichteten Durchlasses und Ersatzneubau eines Durchlasses an einem landwirtschaftlich genutzten Weg (2. BA)

Kurzbeschreibung:

Der Strasburger Mühlbach beginnt nördlich des Lauenhagener Sees und führt in südöstliche Richtung, wobei das Gewässer den Hellteich und den Stadtsee in Strasburg durchquert. Nach 32,6 km mündet der Strasburger Mühlbach nördlich von Nieden in die Uecker.

Wie der Gewässername verrät, gab es in der Vergangenheit sowohl oberhalb Strasburg, als auch im Unterlauf zahlreiche Mühlen, die mit Wasserkraft angetrieben wurden, wozu der Mühlbach jeweils angestaut wurde. Auch der Hellteich entstand als künstlicher Satu, um die Stadtgräben zu speisen. Keiner der Mühlstaue ist heute noch in Betrieb, so verfallen die Stauanlagen allmählich. Der ca. 18,9 ha große Strasburger Stadsee wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts ebenfalls mit einer Staueinrichtung versehen. Im Zuge der Erweiterung der Stadt durch das Neubaugebiet Karl-Liebknecht-Straße wurde der Mühlbach verrohrt. Ziel dieses Projektes ist es, den Strasburger Mühlbach als Lebensraum für Fische und andere aquatische Lebewesen zurückzugewinnen und Wanderungen der im Wasser lebenden Organismen von der Mündung in die Uecker bis zum Lauenhagener See zu ermöglichen.

Der erste Bauabschnitt umfasste den Bereich vom Hellteich bis zur B 104. Einzelne Bauwerke wie ein Stau am Ablauf des Hellteiches, der viel zu lange und enge und darüber hinaus abgewinkelte Straßendurchlass Thomas-Müntzere-Straße sowie kleinere Wegedurchlässe waren für Fische und andere im Wasser lebende Organismen nicht zu durchwandern. Somit war es dringend erforderlich, in diesem Gewässerabschnitt die ökologische Durchgängigkeit des Mühlbaches wiederherzustellen.

Der zweite Bauabschnitt umfasste den Gewässerbereich von Strasburg bis Ravensmühle. Auch hier ging es in erster Linie darum, den Strasburger Mühlbach wieder ökologisch durchgängig, also für Fische und Wasserwirbellose passierbar zu machen.

Naturnahe Gestaltung der Swinow

Bezeichnung:

Naturnahe Gestaltung der Swinow

Lage:

Karte SwinowDetails anzeigen
Karte Swinow

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Stadt Gützkow, Gemeinden Gribow, Züssow und Schmatzin

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Stadt Gützkow, Gemeinden Gribow, Züssow und Schmatzin

Zeitraum:

ab 2011

Wesentliche Einzelmaßnahmen:

  • Gestaltung Auenlandschaften/ Sekundärauen und Neutrassierung
  • Strukturverbesserungen im bestehenden Gewässerlauf und Ufergehölzpflanzungen
  • Abflachung Sohlrauschen und Einbringung Kiesbänke (Laichhabitat Neunaugen)
  • Rückbau bzw. Optimierung von Uferbefestigungen im Stadtgebiet von Gützkow
  • Herstellung ökologische Durchgängigkeit (Absturz Durchfluss-Messstelle, Furt)

Kurzbeschreibung:

Die Swinow ist ein linker Nebenfluß der Peene. Sie entspringt im Karlsburger Holz, fließt von östlicher in westliche Richtung, ab Gützkow nach Süden, und mündet nach ca. 19,9 km Fließlänge bei Gützkow in die Peene. Die Größe des oberirdischen Einzugsgebietes beträgt 108,29 km².

Die Swinow ist überwiegend ein Sandbach und erst ab Gützkow-Hasenberg tritt zunehmend der Niederungscharakter zutage.

In den vergangenen Jahrhunderten blieb auch die Swinow von nachhaltigen Veränderungen wie Mühlenbetrieb, Torfabbau, z.T. auch Begradigungen und Abtrennung der Aue, nicht verschont, ein Ende der 80er Jahre geplanter Komplexausbau wurde allerdings nicht mehr vorgenommen.

 Ab 2011 begann die schrittweise Renaturierung des Gewässers

Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit im Latzigseegraben von der Randow bis zum Latzigsee

Bezeichnung:

Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit im Latzigseegraben von der Randow bis zum Latzigsee (2018/2019)

Konzeptionelle Projekte zur Umsetzung der WRRL gefördert aus ELER 2014-2020

Wiederherstellen des ursprünglichen Gewässerlaufes als Nebengerinne der Zarow bei Grambin

Bezeichnung:

Wiederherstellen des ursprünglichen Gewässerlaufes als Nebengerinne der Zarow bei Grambin

Förderinhalt:

Konzeption im Zusammenhang mit dem naturnahen Gewässerausbau

Förderziel:

Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der von der Land- und Forstwirtschaft abhängigen Ökosysteme

Lage:

Karte ZarowDetails anzeigen
Karte Zarow

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Grambin

Landkreis Vorpommern-Greifswald
Gemeinde Grambin

Zeitraum:

2017 - 2019

Planungsziele:

Die Wiederherstellung des ursprünglichen Gewässerlaufes der Zarow ist eine Maßnahme zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und Erreichung des Bewirtschaftungszieles „guter ökologischer Zustand“ der Zarow. (ZALA1300 M03).

Die Zarow fließt von Südwesten nach Nordosten durch den Landkreis Uecker - Randow in Mecklenburg- Vorpommern. Sie erstreckt sich über eine Länge von 17,6 km vom Zusammenfluss des Landgrabens mit dem Weißen Graben bei Ferdinandshof bis zur Einmündung in das Stettiner Haff bei Grambin.

Der Fluss ist überwiegend mit einem Trapezprofil von ca. 12 m Sohlbreite und Böschungsneigungen von ca. 1:2 ausgebaut. Der letzte Ausbau der Zarow mit Regelprofilen und Staustufen wurde in den sechziger Jahren durchgeführt. Auf vielen Teilstücken wurde der Flusslauf begradigt.

Auch zwischen Station 0+880 und 2+140 wurde die Zarow begradigt. Das alte Flussbett wird seitdem nicht mehr durchflossen, die Strukturen des alten Verlaufs sind sichtbar.

Ziel der Renaturierungsmaßnahme ist es, den vorhandenen Altarm bei Grambin mit einer Länge von ca. 1,8 km wieder an das Hauptgerinne anzuschließen.

Da die Flächen zwischen Zarow und Altarm landwirtschaftlich genutzt werden, ist die Errichtung von Überfahrten erforderlich. Zur Aufteilung des Wassers muss in der Zarow ein Stützbauwerk errichtet werden. Der Altarm erhält eine Bepflanzung aus standorttypischen Gehölzen.

Weitere Informationen:

Link zur Europäischen Kommission

Konzept – Altarmanschluss um die Sohlschwelle Rollwitz, Uecker

Bezeichnung:

Konzept Altarmanschluss um die Sohlschwelle Rollwitz, Uecker

Förderinhalt:

Konzeption im Zusammenhang mit dem naturnahen Gewässerausbau

Förderziel:

Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der von der Land- und Forstwirtschaft abhängigen Ökosysteme

Lage:

Karte UeckerDetails anzeigen
Karte Uecker

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Zeitraum:

2018 - 2019

Planungsziele:

Die Uecker fließt von Süd nach Nordost durch den Landkreis Uecker - Randow in Mecklenburg- Vorpommern. Sie erstreckt sich über eine Länge von 47 km bis zur Einmündung in das Stettiner Haff in Ueckermünde.

Der Fluss ist überwiegend mit einem Trapezprofil von ca. 12 m Sohlbreite und Böschungsneigungen von ca. 1:2 ausgebaut. Der letzte Ausbau der Uecker mit Regelprofilen und Staustufen wurde in den sechziger Jahren durchgeführt. Auf vielen Teilstücken wurde der Flusslauf begradigt.

In 2006 erfolgte im Rahmen der Bewirtschaftungsvorplanung für die Uecker sowie ihre WRRL-relevanten Zuflüsse die Bestandserfassung und Ausweisung von Maßnahmen zur Erreichung der Bewirtschaftungsziele.

Die Uecker wurde in diesem Gebiet (Wasserkörper UECK 0100) als natürlich eingestuft.

Bei Station 39+177 wurde im Jahr 1999 die Sohlenschwelle Rollwitz erbaut. Die Bauweise und die hydraulischen Grundlagen entsprechen nicht mehr den Technischen Standards für Fischaufstiegsanlagen nach DWA Merkblatt 509 (korrigierte Fassung 2016). Da die Durchgängigkeit für Fische und Wirbellose ist nicht gegeben ist, wurde als BVP- Maßnahme (M01) die Anlage eines Passes aufgenommen.

Ziel der Renaturierungsmaßnahme ist es, den vorhandenen Altarm mit einer Länge von

ca. 300 m wieder an das Hauptgerinne anzuschließen.

Zur Lenkung des Wassers und für die Lockströmung muss in der Uecker eine Leiteinrichtung vorgesehen werden. Der Altarm erhält eine Bepflanzung aus standorttypischen Gehölzen.

Weitere Informationen:

Link zur Europäischen Kommission

Konzept – Gesamtkonzept einer naturnahen Gewässerentwicklung der Randow

Bezeichnung:

Gesamtkonzept einer naturnahen Gewässerentwicklung der Randow

Förderinhalt:

Konzeption im Zusammenhang mit dem naturnahen Gewässerausbau

Förderziel:

Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der von der Land- und Forstwirtschaft abhängigen Ökosysteme

Lage:

Karte RandowDetails anzeigen
Karte Randow

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Zeitraum:

2017 - 2020

Planungsziele:

Ermittlung hydrlogischer und hydraulischer Grundlagen zur Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur der Randow und Erstellung eines Gewässerentwicklungs- und Pflegeplanes unter Berücksichtigung der Gewässer-, Hochwasser- und Naturschutzziele der Randow und deren Einzugsgebiet.

Weitere Informationen:

Link zur Europäischen Kommission

Konzept – Gesamtkonzept einer naturnahen Gewässerentwicklung der Beeke

Bezeichnung:

Gesamtkonzept einer naturnahen Gewässerentwicklung der Beeke
Maßnahmeplan zur Umsetzung der WRRL, GEPP

Förderinhalt:

Konzeption im Zusammenhang mit dem naturnahen Gewässerausbau

Förderziel:

Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der von der Land- und Forstwirtschaft abhängigen Ökosysteme

Lage:

Karte BeekeDetails anzeigen
Karte Beeke

Landkreis Vorpommern-Greifswald, Ortslage Rieth,
Grenze zu Polen

Landkreis Vorpommern-Greifswald, Ortslage Rieth,
Grenze zu Polen

Zeitraum:

2018 - 2019

Planungsziele:

Ermittlung hydrologischer und hydraulischer Grundlagen zur Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur der Beeke und Erstellung eines Gewässerentwicklungs- und Pflegeplanes unter Berücksichtigung der Gewässer-, Hochwasser- und Naturschutzziele der Beeke und deren Einzugsgebiet.

Weitere Informationen:

Link zur Europäischen Kommission

Konzept – Gesamtkonzept einer naturnahen Gewässerentwicklung der Uecker

Bezeichnung:

Gesamtkonzept einer naturnahen Gewässerentwicklung der Uecker
Maßnahmeplan zur Umsetzung WRRL, GEPP

Förderinhalt:

Konzeption im Zusammenhang mit dem naturnahen Gewässerausbau

Förderinhalt:

Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der von der Land- und Forstwirtschaft abhängigen Ökosysteme

Lage:

Karte UeckerDetails anzeigen
Karte Uecker

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Landkreis Vorpommern-Greifswald

Zeitraum:

2019 - 2020

Planungsziele:

Ermittlung hydrologischer und hydraulischer Grundlagen zur Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerstruktur der Uecker und Erstellung eines Gewässerentwicklungs- und Pflegeplanes unter Berücksichtigung der Gewässer-, Hochwasser- und Naturschutzziele der Uecker und deren Einzugsgebiet.

Weitere Informationen:

Link zur Europäischen Kommission

UIS M-V

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Umweltinformationssystem MV (UIS MV)

WRRL MV

Infoboxgrafik zur Wasserrichtlinie MV (Interner Link: Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie)Details anzeigen
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Wasserrichtlinie MV (WRRL MV)

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