Wesentliche Änderung einer bestehenden Biogasanlage der Hermann Dechering Biogas GmbH & Co. KG am Standort Kankel

Bekanntgabe nach § 5 Absatz 2 des Gesetztes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)

Nr.AA-Nr.: 3/2019  | 28.01.2019  | StALU MM  | Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg

Die Hermann Dechering Biogas GmbH & Co. KG, Dolgener Weg 2 in 18299 Dolgen am See OT Kankel beabsichtigt in der Gemeinde Dolgen am See, Gemarkung Kankel, Flur 3, Flurstücke 40 und 43 die bestehende Biogasanlage (BGA) durch Erweiterungsmaßnahmen und hinsichtlich der Betriebsweise und Beschaffenheit wesentlich zu ändern.

Gegenstand der wesentlichen Änderung sind die Errichtung und der Betrieb von einem weiteren BHKW im Container mit einer Feuerungswärmeleistung von 3.538 kW und von 1 Gärrestlagerbehälter mit 7.697 m³ Fassungsvermögen und integriertem Gasspeicher mit 5.903 m³ Speichervolumen. Weiter ist die Errichtung und der Betrieb von einem Gasspeicherakku mit einem Gasspeichervolumen von 7.500 m³, einer Gasaufbereitung zur Reinigung und Trocknung von 300 m³/h Rohbiogas, eines Pufferspeichers für Warmwasser (Speichervolumen 450 m³) sowie die flexible Betriebsweise der BHKWs zur bedarfsgerechten Stromeinspeisung Antragsgegenstand. Durch die geplante Änderung kommt es zu einer Erhöhung der Biogasproduktionsleistung von 2,1 Mio. Nm³/a auf 2,2 Mio. Nm³/a durch Optimierung der Gärstrecke aufgrund der Umrüstung des bestehenden Gärrestlagers zum Nachgärer, der bisher genehmigten Feuerungswärmeleistung von 1.604 kW auf 5.142 kW, der Gaslagerkapazität von 3,8 t auf 21,9 t und Gärrestlagerkapazität von 5.878 m³ auf 10.188 m³.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg als Genehmigungsbehörde hat eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls gemäß § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 i. V. m. § 7 UVPG in Verbindung mit Nr. 8.4.2.2 der Anlage 1 des UVPG durchgeführt.

Aus der Betrachtung des Standortes des Vorhabens ergibt sich, dass durch das Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf die in Anlage 3 Nr. 2.3 genannten Schutzgüter des UVPG hervorgerufen werden können.

Diese Feststellung ist gemäß § 5 Absatz 3 Satz 1 UVPG nicht selbstständig anfechtbar.

Die zuständige Genehmigungsbehörde wird über den Antrag nach den Vorschriften des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) entscheiden.

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