Wiederholungsaufspülung zur Verstärkung der Schutzdüne und des Strandes Ahrenshoop – Westdarß

Bund und Land M-V investieren in den Küstenschutz

Blick auf die Küste von Ahrenshoop, Foto: Lars Tiepolt Details anzeigen
Blick auf die Küste von Ahrenshoop, Foto: Lars Tiepolt
Blick auf die Küste von Ahrenshoop, Foto: Lars Tiepolt
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Nr.PM 18 - 2016  | 22.07.2016  | StALU MM  | Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg informiert darüber, dass im September 2016 die Sandaufspülung an der Nord-West-Küste zwischen Ahrenshoop und Westdarß beginnen wird.

Bei der Maßnahme handelt es sich um ein gemeinsames Investitionsvorhaben der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf dem Gebiet des Küstenschutzes. Eingeplant sind 3,0 Mio. Euro, die zu 70 % von der Bundesrepublik Deutschland aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und Küstenschutz“ und zu 30 % vom Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert werden. 

Es handelt sich um eine Wiederholungsaufspülung zur Verstärkung der Düne in Nordosten auf einer Länge von 1,35 km und im Südwesten zur Auffüllung des Strandes zwischen den Buhnen auf einer Länge von 2,6 km.

Seit der letzten Aufspülung vor 7 Jahren haben Wellen und Strömung wieder soviel Sand abgetragen, dass der Mindestquerschnitt der Düne unterschritten ist und sie keiner Bemessungssturmflut mehr standhalten würde. Bei dem betroffenen Küstenabschnitt handelt es sich um einen der mit am stärksten belasteten in Mecklenburg-Vorpommern. Periodische Aufspülungen sind da unumgänglich. Der Zeitraum zwischen den einzelnen Aufspülungen wird durch Anzahl und Schwere der Sturmflutereignisse bestimmt.

Um zu verhindern, dass Kampfmittel auf den Strand gelangen, wird der Sand durch große Siebkörbe am Ende der Spülleitung gespült. Die im Siebkorb verbleibenden Rückstände werden mit Detektoren auf Kampfmittel untersucht. Diese Vorsichtmaßnahme ist erforderlich, da nie ganz ausgeschlossen werden kann, dass mit dem Sand auch Kampfmittel aus der Lagerstätte gefördert werden.

Nachdem am 22. Juli 2016 die Bauanlaufberatung stattgefunden hat, werden bereits im August Baggerarbeiten auf der Düne beginnen, die dem Schutz bedrohter Tierarten, die ihren Lebensraum in und auf der Düne haben, dienen.

Die ganze Baumaßnahme soll Ende November beendet sein, nachdem die Düne wieder mit Strandhafer bepflanzt worden ist.

 

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