Sanierung des teerkontaminierten Warnow-Altarms vor dem ehemaligen Gaswerk Rostock ist abgeschlossen

StALU MM hat Baumaßnahme planmäßig beendet

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Mobiler Schwimmbagger bei der Entnahme der kontaminierten Sedimente
Mobiler Schwimmbagger bei der Entnahme der kontaminierten Sedimente
Mobiler Schwimmbagger bei der Entnahme der kontaminierten Sedimente
Nr.PM Nr. 11 - 2015  | 24.06.2015  | StALU MM  | Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg (StALU MM) hat termingerecht die Maßnahme „Sanierung des teerkontaminierten Warnow-Altarms vor dem ehemaligen Gaswerk Rostock“ abgeschlossen, im Juni 2015 erfolgte die Bauabnahme. Das StALU MM war im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz MV Bauherr dieser Sanierungsmaßnahme.

Die Sanierung diente dem Schutz der Wasserfauna und -flora und zielte auf eine Verbesserung der Gewässerökologie zum Schutz der aquatischen Lebewesen in der Warnow ab. Durch den einstigen Produktionsbetrieb zur Erzeugung von Stadtgas für die örtliche Nahversorgung lagerten im Altarm der Oberwarnow teerhaltige Sedimente am Gewässergrund. Im Zeitraum vom 26.06.2014 bis 28.05.2015 erfolgte die Entnahme und fachgerechte Entsorgung dieser schadstoffhaltigen Gewässersedimente.

Der Sanierungsbereich im Warnow-Altarm wurde dazu auf einer Länge von 280 m zunächst wirkungsvoll gegenüber dem Hauptlauf der Oberwarnow mit Leichtspundwänden, Ölsperren und zusätzlichen Zwischenwänden abgetrennt. Innerhalb dieses gesicherten Arbeitsbereichs erfolgte die Entnahme der kartierten Teerablagerungen mit einem Schwimmbagger, wobei ein Materialaustrag von insgesamt 2.600 m3 erfolgte. Das entnommene Sediment wurde über eine Grobstoffabtrennung auf die landseitige Sedimentbehandlungsanlage übergeleitet. Hier erfolgte die Entwässerung des kontaminierten Materials auf maschinellem Wege mithilfe einer mobilen Siebbandpresse. Das ausgepresste Abschlagwasser wurde über eine vor Ort errichtete Wasserbehandlungsanlage gereinigt und in den Altarm zurückgeführt. Die fachgerechte Entsorgung der entnommenen und kontaminierten Sedimente ist über die anschließende Mitverbrennung in einer separaten Abfallverbrennungsanlage gewährleistet worden.

Der Wasserkörper im Warnow-Altarm wurde nach Beendigung der Baggerarbeiten im Oktober 2014 umfassend durch die Wasserbehandlungsanlage gereinigt bevor ein Rückbau der errichteten Schutzeinrichtungen angeordnet wurde.

Baubegleitend konnte eine gefahrenlose Maßnahmenumsetzung mithilfe eines umfassenden Monitorings zur Überwachung der Wasserqualität und der Luftreinheit sichergestellt werden. Eine Überschreitung gesundheitsgefährdender Grenzwerte war zu keiner Zeit gegeben.

Mit dem erfolgten Austrag der kontaminierten Gewässersedimente ist es gelungen, den Lebensraum für Fische und andere Wasserlebewesen in der Oberwarnow erheblich zu verbessern.

Die Sanierungsmaßnahme mit einem Gesamtbudget in Höhe von 2,2 Mio. Euro wurde anteilig mit Mitteln des Europäischen Fischereifonds und durch Mittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern finanziert.

EMAS

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