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Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut



StALU Westmecklenburg

Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg (WM)

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es vier StÄLU als untere Landesbehörden im Ressort des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (LU). Die StÄLU sind in enger Zusammenarbeit mit den Landräten und Oberbürgermeistern in ihren Amtsbereichen für den Vollzug bundes- und landesrechtlicher Vorschriften sowie Vorschriften der EU aus den Bereichen Landwirtschaft und Umwelt zuständig. Zum StALU WM gehört die Dienststelle Schwerin.

 
Zum Amtsbereich Westmecklenburg gehören folgende Städte und Landkreise:

  • Landeshauptstadt Schwerin
  • Landkreis Nordwestmecklenburg
  • Landkreis Ludwigslust-Parchim

Presse, Bekanntmachungen

Änderung einer Tierhaltungsanlage sowie einer Biogasanlage am Standort Goldberg
Bekanntmachung des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg nach § 3a Satz 2 2. Halbsatz des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung vom 19. Juli 2016

Nr. B26/16 - 20.07.2016 - ganze Meldung lesen

Errichtung und Betrieb (Repowering) einer Windkraftanlage am Standort Lutheran
Bekanntmachung des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg nach § 10 Abs. 3 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG)

Nr. B25/16 - 12.07.2016 - ganze Meldung lesen

2 Windkraftanlagen am Standort Parchim
Bekanntmachung des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg nach § 10 Abs. 8 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) vom 08. Juli 2016

Nr. B23/16 - 11.07.2016 - ganze Meldung lesen

weitere Meldungen unseres Hauses

Im Blickpunkt

Fortführung der Managementplanung für FFH-Gebiete

Voraussichtlich bis Ende 2018 wird die Erarbeitung der Managementpläne für alle Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete) im Bereich des StALU Westmecklenburg zum Abschluss kommen.

In Mecklenburg-Vorpommern sind insgesamt 235 FFH-Gebiete mit einer Gesamtfläche von etwa 573.500 Hektar als ein Bestandteil des europaweiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000 ausgewiesen. Hiervon befinden sich 74 FFH-Gebiete vollständig oder anteilig im Bereich des StALU Westmecklenburg.

Natura 2000 verfolgt das Ziel, bedrohte aber auch typische Lebensräume und Arten in Europa zu erhalten und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Biologischen Vielfalt.

Für die FFH-Gebiete sind gebietskonkrete Erhaltungsziele festzulegen und geeignete Maßnahmen zum Fortbestand oder ggf. Wiederherstellung günstiger Erhaltungszustände zu entwickeln. Oft wird daher befürchtet, dass Natura 2000 Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung im Land haben könnten, da große Teile der Gebiete seit langer Zeit wirtschaftlich genutzt werden. Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft beanspruchen die Flächen ebenso wie beispielsweise Tourismus und Bauvorhaben.

Bereits im Rahmen der Gebietsmeldung hat die Landesregierung beschlossen, Managementpläne für die FFH-Gebiete aufzustellen. Damit sollen mögliche Konflikte gelöst werden, die sich aus den naturschutzfachlichen Erfordernissen der Gebietsmeldung, den Anforderungen der Landnutzer und den Interessen der Erholungssuchenden ergeben. Die Managementpläne tragen somit zur Planungssicherheit bei, schaffen Klarheit über die Beibehaltung oder ggf. erforderliche Anpassung der Bewirtschaftung in den Gebieten und konkretisieren das bestehende gesetzliche Verschlechterungsverbot. Hierzu sollen im Wesentlichen die erforderlichen Erhaltungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen sowie wünschenswerten Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Gebietes soweit wie möglich im Einvernehmen mit den Bewirtschaftern erarbeitet werden.

Zur Gewährleistung eines landesweit einheitlichen Handelns bei der Erstellung der Managementpläne, wurde vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern der Fachleitfaden "Managementplanung für Natura 2000-Gebiete in Mecklenburg-Vorpommern" erstellt. Dementsprechend besteht der Managementplan aus einem naturschutzfachlichen Grundlagenteil und einem maßnahmenbezogenen Planungsteil. Bestands- und Maßnahmenkarten ergänzen den Plan.

Um sachgerechte und praxisnahe Managementpläne zu erzielen, können sich die örtlich und regional Betroffenen, wie z. B. Bewirtschafter, Kommunen, Nutzerverbände und Naturschutzvereinigungen aktiv in den kooperativen Planungsprozess einbringen und ihre berechtigten Interessen vorbringen. Dadurch sollen für alle Beteiligten möglichst akzeptable und umsetzbare Maßnahmen gefunden werden. Auf diese Weise kann die Planung dazu beitragen, dass aus Betroffenen Beteiligte werden.

Informationen zum Bearbeitungsstand der Managementplanung in den einzelnen FFH-Gebieten sowie Angaben zu der für die Planaufstellung jeweils zuständigen Behörde finden Sie

hier

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