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Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern




Themen

Abfall- und Kreislaufwirtschaft

Abfall- und Kreislaufwirtschaft

Vor der Abfallbeseitigung gelten die Grundsätze der Vermeidung und sinnvollen Verwertung. Informationen zu den Deponien, Fragen der Kontrolle und Überwachung werden hier beantwortet.

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Dorfentwicklung

Dorfentwicklung

Die Dorfentwicklung ist für Bürgerinnen und Bürger ländlicher Regionen eine gute Möglichkeit, sich in einen Entwicklungsprozess, der alle Lebensbereiche umfasst, einzubringen. Dörfer sollen als eigenständige Wohn-, Arbeits-, Sozial- und Kulturräume im dezentralen Siedlungsgefüge erhalten und weiterentwickelt werden. Dabei soll die Eigenart der einzelnen über die Jahrhunderte gewachsenen Dörfer gewahrt und den sich wandelnden Erfordernissen angepasst werden. Mecklenburg-Vorpommern ist geprägt von seinen ländlichen Räumen und Dörfern. Die Lebensqualität der Bürger hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren bereits enorm verbessert. Auch die Unternehmen profitieren von der modernen Infrastruktur – Arbeitsplätze wurden in der Region erhalten oder auch neu geschaffen.

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Flurneuordnung

Flurneuordnung

Flurneuordnung ist ein praktikabler Weg, um die Eigentumsverhältnisse an ländlichen Grundstücken neu zu ordnen. In einem solchen Verfahren sind Grundstückseigentümer, Gemeinde, Landwirte u.a. Betroffene gleichermaßen beteiligt. Im Ergebnis werden neben einer höheren Rechtssicherheit wesentliche Nutzungsvorteile für die Eigentümer und Bewirtschafter erzielt. Verfahrensarten sind Bodenordnungsverfahren nach §54 und §56 Landwirtschaftsanpassungsgesetz als freiwilliger Landtausch und Flächenverfahren. Während Letztere rund zehn Jahre dauern (durchschnittlich 1.500 ha), ist der freiwillige Landtausch (durchschnittlich 60 ha) meist in einigen Monaten abgeschlossen. Ein Bodenordnungsverfahren bietet sehr gute Rahmenbedingungen, um agrar- und infrastrukturelle, gewerbliche, ökologische und soziale Entwicklungsaufgaben im Territorium abgestimmt zu planen und umzusetzen. Im Verfahren werden notwendige Investitionen im ländlichen Wegebau sowie in der öffentlichen und privaten Dorferneuerung getätigt.

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Immissions- und Klimaschutz

Immissions- und Klimaschutz

Aktueller Schwerpunkt im Bereich Immissionsschutz sind Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien. Seit im Jahre 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten ist und somit ein Instrument zur Förderung Erneuerbarer Energien geschaffen wurde, sind viele Anlagen wie Windkraft- und Biogasanlagen genehmigt worden. Viele weitere Anlagen sind zur Zeit im Genehmigungsverfahren. Durch Vorgespräche ist bekannt, dass auch weiterhin ein großes Interesse an der Genehmigung dieser Anlagen besteht.

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Küstenschutz

Küstenschutz

Die Küste, der Grenzsaum zwischen Land und Meer, stellt eines der prägendsten und beeindruckendsten Landschaftselemente unseres Bundeslandes dar. Der vielfältig gegliederte Landschaftsraum zwischen Steil- und Flachküsten sowie den zahlreichen Bodden, Haffen und Wieken ist seit Jahrhunderten bevorzugter Siedlungsschwerpunkt. Doch seine Nutzung erfordert die ständige Abwehr der vom Meer ausgehenden Gefahren vor Überflutung und Küstenrückgang durch intensiven Küstenschutz. Aufgabe des staatlichen Küstenschutzes in M-V ist der direkte Schutz der Menschen und Sachwerte in zusammenhängend bebauten Gebieten an der Küste. Dafür werden jährlich ca. 15 Mio. Euro in M-V eingesetzt. Schwerpunktmaßnahmen dabei sind Buhnenbau, Sandaufspülungen, Dünenverstärkungen, Deich- und Wellenbrecherbau.

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Landwirtschaft

Landwirtschaft

Die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist mittlerweile der erfolgreichste Wirtschaftszweig in Mecklenburg-Vorpommern und multifunktional aufgestellt. Ihre vorrangige betriebswirtschaftliche Ausrichtung auf Feldwirtschaft und Futterbau, einschließlich der Rinderhaltung und des Anbaus nachwachsender Rohstoffe zur Bioenergiegewinnung, trägt dazu bei, dass sowohl die Erträge und als auch die Arbeitsproduktivität unserer Landwirtinnen und Landwirte im Vergleich der Bundesländer ganz oben stehen. Dank der unbelasteten und noch dazu außergewöhnlich schönen Natur verfügt Mecklenburg-Vorpommern über beste Voraussetzungen für den Bio-Landbau mit hochwertigen Produkten und zählt zu den Ländern mit dem höchsten Anteil an ökologischer Produktion.

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Nachhaltigkeit und Umweltbildung

Nachhaltigkeit und Umweltbildung

Die Nachhaltigkeit hat sich von einem Prinzip der Forstwirtschaft ausgehend zu einem Leitbild des 21. Jahrhunderts entwickelt. Ihr Kerngedanke: Zukünftige Generationen sollen dieselben Chancen auf ein erfülltes Leben haben, wie wir. Gleichzeitig müssen diese Chancen für alle Menschen auf der Welt fairer verteilt werden. Nachhaltige Entwicklung verbindet wirtschaftlichen Fortschritt mit sozialer Gerechtigkeit und dem Schutz der natürlichen Umwelt. Die Umweltbildung ist ein wichtiger Bestandteil der Bildung für Nachhaltige Entwicklung und kann dazu beitragen, diesen Einklang zu erreichen.

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Naturschutz und Landschaftspflege

Naturschutz und Landschaftspflege

In Mecklenburg-Vorpommern, das weithin als Naturparadies bekannt ist, spielen Naturschutz und Landschaftspflege eine besondere Rolle. Es gibt im Land u.a. 3 Nationalparke, 3 Biosphärenreservate, 7 Naturparke und 287 Naturschutzgebiete. Über 34 Prozent der Landesfläche sind Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000; rund 28.600 Hektar Landesfläche gehören zum Nationalen Naturerbe Deutschlands. In diesen Gebieten findet man eine im europäischen Maßstab beachtenswerte Vielfalt an Arten und Lebensräumen. Für die Einheimischen ist das ein hoher Identitätsfaktor und für die Urlauber hat dies einen hohen Werbeeffekt. Die im Rahmen der Landschaftsplanung festgelegten Ziele zur Bewahrung und Gestaltung von Natur und Landschaft werden kontinuierlich durch landschaftspflegerische Maßnahmen umgesetzt.

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Wasser und Boden

Wasser und Boden

Mit dem nachhaltigen Schutz der Gewässer und des Bodens wird Sorge dafür getragen, dass künftigen Generationen wichtige Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Die Gewässer Mecklenburg-Vorpommerns sollen sich bis spätestens 2027 in einem Zustand befinden, der nur gering von einem natürlichen Zustand abweicht. Eine konsequente Abwasserentsorgung trägt zum Schutz von Grund- und Oberflächengewässern sowie einer sicheren Trinkwasserversorgung bei. Hochwasserschutz mindert die Gefahren für Siedlungs- und Wirtschaftsräume in den potenziellen Überschwemmungsgebieten der Flussauen. Die Maßnahmen des Bodenschutzes sind darauf gerichtet, den Boden in seinen vielfältigen natürlichen sowie Archiv- und Nutzungsfunktionen zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Durch Altlastensanierung und -freistellung wird die Ansiedlung von Investoren erleichtert.

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Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut