Direkt zum Inhalt, Accesskey 1, Direkt zur Hauptnavigation, Accesskey 2

Staatliche Ämter für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut


Sturmflutschutzsystem Warnemünde


Gefährdungspotential

Auch in der jüngeren Vergangenheit gab es in unregelmäßigen Abständen Sturmfluten, denen die vorhandenen Küstenschutzeinrichtungen in Warnemünde, wie zum Beispiel die Ufermauer am Alten Strom, nicht immer gewachsen waren.

Die Gefahr einer Überflutung besteht für Warnemünde sowohl von der Außenküste als auch von der Binnenküste durch die mit der Ostsee korrespondierenden Wasserstände der Warnow. Dabei gelangt das Wasser vor allem über den Laakkanal und die Straßen und Grundstücke am südlichen Alten Strom in das Ortszentrum und verteilt sich aufgrund der geringen Geländehöhen flächendeckend. Die Einstauhöhen betragen Am Markt bis 1,00 Meter, in der Mühlenstraße bis 1,10 Meter, in der Parkstraße und Am Strom bis 1,30 Meter, in der Gartenstraße sogar bis 2,30 Meter.

Durch unzureichend dimensionierte Schutzbauwerke oder eine lückenhafte Trassenführung ist bei Sturmflut immer mit der Gefährdung von Menschenleben und erheblichem Sachschaden zu rechnen. Für den rund 6.400 Einwohner zählenden Ortsteil von Rostock beträgt das Schadenpotential etwa 200 Millionen Euro.

Außenküste

Durch die Dünenverstärkung 2005 mit teilweisem Einbau von Geotextildämmen ist die Außenküste derzeit gegen Durchbruch bei Eintritt des Bemessungshochwassers gesichert. Nach schweren Sturmfluten sind hier die Sandverluste bei Dünenabbrüchen wieder zu ersetzen.

Teilvorhaben Alter Strom (Süd)

Für das lückenlose Sturmflutschutzsystem Warnemünde plant die Dezernatsgruppe Küste den Neubau der ca. 500 Meter langen Ufermauer am südlichen Alten Strom. Die Herausforderung besteht darin, im Spannungsfeld zwischen technischer Notwendigkeit, Sicherheit, operativem Aufwand und ganz besonders städtebaulicher Gestaltung zu agieren. Im Zuge der Anpassung an die erforderliche Schutzhöhe werden sich neue Möglichkeiten für die Flächennutzung seeseitig der Sturmflutschutzwand ergeben.

Dokumente und Downloads

zurück

Zusatzinformationen