Die GVE Anlagenverwaltung GmbH & Co. KG hat einen Antrag auf Änderung der Legehennenanlage auf dem Gebiet der Gemeinde Buchholz gestellt.

Bekanntmachung nach § 3a Satz 2 zweiter Halbsatz des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung

Nr.AB 24/17  | 08.08.2017  | StALU MS  | Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte

Die GVE Anlagenverwaltung GmbH & Co. KG hat gemäß § 4 BImSchG einen Antrag auf Änderung einer baurechtlich genehmigten, nunmehr durch die beantragte Änderung/Erweiterung erstmals nach § 4 BImSchG genehmigungsbedürftigen Lege­hennenanlage auf dem Gebiet der Gemeinde Buchholz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am Standort 17209 Buchholz in der Gemarkung Buchholz, Flur 1, Flurstücke 10/4, 10/5, 65/1 und Teilflächen aus 66 und 104/1 gestellt.

Folgende Änderungen sind an der Legehennenanlage vorgesehen:

-  Erweiterung des Tierbesatzes (14.999 TP Legehennen è 31.838 TP Legehennen),

-  Erweiterung der Auslaufflächen (Freilandhaltung), ausgelegt für einen Platzbedarf von 4 m²/Tier,

-  Erweiterung der technischen Stallausrüstung (Anpassung der Fütterungsanlagen)

-  Erweiterung der Lüftungsanlage (16 St. Abluftkamine è 24 St. Abluftkamine),

-  Installation einer PV-Anlage auf dem Stallgebäude mit einer Leistung von 117,6 kWpeak

Die Änderung der Legehennenanlage ist mit keinen zusätzlichen Neuversiegelungen verbunden.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte als zuständige Genehmigungsbehörde hat eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls nach § 3c Satz 2 in Verbindung mit Nummer 7.1.3 Spalte 2 der Anlage 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) in der zurzeit geltenden Fassung durchgeführt. Die Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass von dem Vorhaben keine erheblich nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten sind.

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist daher nicht erforderlich.

Diese Feststellung ist gemäß § 3a Satz 3 UVPG nicht selbstständig anfechtbar.

Die Genehmigungsbehörde wird über den Antrag nach den Vorschriften des Bundes-Immissionsschutzrechtes entscheiden.