Die GVE Anlagenverwaltung GmbH & Co. KG beabsichtigt die Änderung ihrer bestehenden Legehennenanlage am Standort 17248 Lärz.

Amtliche Bekanntmachung nach § 3a Satz 2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)

Nr.AB 07/17  | 20.02.2017  | StALU MS  | Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte

Bekanntmachung des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte vom 13. Februar 2017

Die GVE Anlagenverwaltung GmbH & Co. KG beabsichtigt die Änderung ihrer bestehenden, nach BImSchG genehmigungspflichtigen Legehennenanlage am Standort 17248 Lärz, Ortsteil Neu Gaarz in der Gemarkung Gaarz, Flur 2, Flurstücke 83/1, 84/1, 85/1 und eine Teilfläche aus 82/1.

Folgende Änderungen sind an der Legehennenanlage vorgesehen:

- Erweiterung des Tierbesatzes (19.000 Tierplätze Legehennen è 31.838 Tierplätze Legehennen),

- Erweiterung der Auslaufflächen (für Freilandhaltung), ausgelegt für einen Platzbedarf von 4 m²/Tier,

- Erweiterung der technischen Ausrüstung,

- Erweiterung der Lüftungsanlage (16 St. Abluftkamine è 24 St. Abluftkamine),

- Installation einer PV-Anlage auf dem Stallgebäude mit einer Leistung von ca. 118 kWpeak

Durch die Änderung der Legehennenanlage sind keine zusätzlichen Neuversiegelungen auf dem Anlagengelände zu erwarten.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte als zuständige Genehmigungsbehörde hat eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls nach § 3c Satz 2 UVPG in Verbindung mit Nummer 7.1.3 Spalte 2 der Anlage 1 des UVPG in der zurzeit geltenden Fassung durchgeführt. Die Prüfung hat zu dem Ergebnis geführt, dass von dem Vorhaben keine erheblich nachteiligen Umweltauswirkungen zu erwarten sind. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist daher nicht erforderlich.

Die Genehmigungsbehörde wird über den Antrag nach den Vorschriften des Bundes-Immissionsschutzgesetzes entscheiden.

Es wird darauf verwiesen, dass diese Feststellung nach § 3a Satz 3 UVPG nicht selbstständig anfechtbar ist.